Foto: Deutsche Bahn AG/Jochen Schmidt

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Der 6. Runde Tisch tagte am 19. Oktober virtuell und vor Ort

Am 19. Oktober 2020 fand in Kassel die 6. Sitzung des Runden Tisches zum Bahnprojekt Kurve Kassel statt. Aufgrund der aktuellen Gesundheitslage wurde eine Teilnahme auch online ermöglicht. Rund elf Teilnehmer nahmen vor Ort teil, weitere 19 schalteten sich online zu. Der Runde Tisch ist Teil der frühen Öffentlichkeitsbeteili-gung der DB Netz AG.

Im Fokus des Runden Tischs standen Einblicke in die Methodik, mit der die Vorzugsvariante ausgewählt wird sowie erste Bewertungsergebnisse zu den FFH-Gebieten. Bei den nördlichen möglichen Varianten 1, 2 und 3 bestehen aufgrund von Beeinträchtigungen von FFH-Gebieten erhebliche Genehmigungsrisiken. Bei der Auswahl der Vorzugsvariante werden Belange des Schallschutzes sowie weitere Untersuchungsaspekte der Umwelt, der Raumordnung und verkehrliche und volkswirtschaft-liche Belange berücksichtigt.

Daneben wurden einige Fragen der Teilnehmenden aus früheren Sitzungen aufgegriffen:
Die DB Netz AG stellte eine Systematik dazu vor, in welchen Fällen ein gesetzlicher Anspruch auf Lärmvorsorge besteht. Der Anspruch auf Lärmschutz wird in Vorberei-tung der parlamentarischen Befassung und des Genehmigungsverfahren geprüft.

Impressionen vom 6. Runden Tisch in Kassel

Fotos: DB Netz AG/Christin Gerstner

Weiter wurde auf Wunsch der Teilnehmenden eine Pünktlichkeitsstatistik zum Nah-verkehr im Bereich Kassel (RegioTram) vorgestellt und soll beim nächsten Mal in Bezug auf einzelne Linien der RT weiter präzisiert werden.
Beim 7. Runden Tisch am 3. Dezember 2020 sollen die vollständigen Bewertungsergebnisse aller Trassenvarianten vorgestellt werden. Voraussichtlich Anfang 2021 wird anhand dieser Ergebnisse entschieden, welche Variante in das Raumordnungsverfahren eingeht und vertieft geplant wird.

Die Präsentation zum 6. Runden Tisch finden Sie unter Downloads.

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